Bildung

Flyer_Bildung_web.pngGute Bildung hat einen hohen Stellenwert und trägt dazu bei, dass Menschen sich frei entfalten und ihr Leben selbst bestimmen können. Dabei dürfen die Herkunft, das Geschlecht, die soziale Schicht und Krankheiten oder Behinderungen nicht im Wege stehen.
Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung!

  • Keine Ausgrenzung
    Alle Menschen sollen Zugang zu Bildung bekommen, ganz egal woher sie kommen, wie viel sie verdienen, welche Hautfarbe sie haben, welchen Geschlechts, welcher sexuellen Identität oder welcher Religion sie sich zugehörig fühlen, welcher sozialen oder ethnischen Gruppe sie angehören oder welche Weltanschauung sie haben. Wir fordern inklusive Bildung ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir setzen uns darum perspektivisch für ein einheitliches Bildungssystem in der gesamten Bundesrepublik ein. Ebenso wollen wir das dreigliedrige Schulsystem abschaffen.

 

  • Abschaffung von Gebühren
    Ob Kita-, Ausbildungs- oder Studiengebühren, Bildung darf nicht vom Geld abhängen! Gebühren müssen abgeschafft werden, lernwillige Menschen müssen finanziell unterstützt werden. Bafög soll alters- und elternunabhängig sein und muss jährlich angepasst werden, da die Lebenserhaltungskosten immer weiter steigen und eine Bedarfsdeckung schon jetzt nicht vorhanden ist.

 

  • Aufstockung von Bildungsausgaben
    Marode Klassenräume, veraltete Lehrmittel und ein extremer Lehrer*innenmangel sind Folgen fehlender Finanzierung. Bildung muss eine Aufgabe des Bundes sein. Nur so kann gesichert werden, dass die Bildung weiter und überall gleichermaßen gefördert wird.

 

  • Maßnahmen zur Bekämpfung von sozialen Benachteiligungen an Schulen
    Schreibzeug, Papier, Hefter, Taschen, Taschenrechner, Bücher, Schulessen, Schulausflüge, Sportsachen … ein Schuljahr bringt für Erziehende einen enormen finanziellen Aufwand mit sich, besonders für Menschen aus prekären Verhältnissen ist dieser kaum zu stemmen. Ein umfassender Zugang zur Bildung darf kein Privileg sein. Somit fordern wir neben der grundlegenden Veränderung des Schulsystems, dass für die Schüler*innen sämtliche Schulmaterialien, die für den Unterricht notwendig sind (das geht von Schreibmaterialien, über Bücher und Taschenrechner bis hin zu Sportsachen) und warmes hochwertiges Essen kostenlos zur Verfügung gestellt, Schulausflüge erstattet, die kostenlose Nutzung des ÖPNVs und Zugang zur Nachmittagsbetreuung ermöglicht werden.

 

  • Schulen als Orte der Aufklärung statt bloße Lernfabriken
    Für uns ist Schule mehr als Faktenwissen anhäufen. Wir wollen unseren eigenen Interessen folgen können, um uns weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund muss Schulbildung mehr vermitteln als das, was am Arbeitsmarkt gerade notwendig erscheint. Wir wollen, dass junge Menschen gemeinsam mit- und voneinander lernen können. Das bedeutet auch, dass Bildung unter Ausschluss jeglicher wirtschaftlicher, militärischer oder religiösen Interessen stattfinden muss.Wir fordern die Beschäftigung mit Religions- und Ideologiekritik als einen Schwerpunkt imEthikunterricht. Einen besonderen Bedarf sehen wir weiterhin in der politischen Bildung, welche insgesamt in den Schulen verstärkt werden muss umso junge Menschen für demokratische Werte zu sensibilisieren und sie damit vor autoritären Ideologien zu immunisieren. Der Schulunterricht sollte möglichst allumfassend erfolgen, er soll ohne jegliche Ausgrenzung ablaufen, vor allem während des Sexualkundeunterrichts.
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